Statische/dynamische Lastverteilung

Die statische und dynamische Lastverteilung bezieht sich auf die Aufteilung des Leistungsbedarfs. Die statische Verteilung folgt vordefinierten Regeln, während sich die dynamische Verteilung an die Echtzeitbedingungen anpasst. Statische Methoden sind vorhersehbar, aber unter Umständen unflexibel, während dynamische Methoden anpassungsfähiger, aber auch komplexer sein können.

Die Wahl zwischen statischer und dynamischer Lastverteilung hängt im Wesentlichen von den spezifischen Anforderungen der Anwendung oder Systeme ab. Bei vorhersehbarer und konstanter Last können statische Methoden ausreichend sein. Bei dynamischer und unvorhersehbarer Last sind dynamische Methoden in der Regel vorzuziehen, um eine optimale Leistung und Ressourcennutzung zu gewährleisten.

Eine grundlegende Funktion von Power Management Systemen (PMS) ist die automatische Lastverteilung. Diese wird durch die Drehzahlregelung der Dieselmotoren für Wirkleistung und durch die Spannungsregelung des AVR für Blindleistung realisiert.

Verschiedene Energiequellen können die Last symmetrisch oder asymmetrisch verteilen - SYMAP® Geräte unterstützen beides.

Die Lastverteilung kann durch SYMAP® Geräte erfolgen, die kontinuierlich Sollwerte an die Drehzahlregler der angeschlossenen Dieselgeneratoren und an den AVR zur Spannungsregelung senden.

Wir unterstützen beide gängigen Lastverteilungsprinzipien:

  • Droop-Regelung – die Motordrehzahl sinkt proportional zur Last
  • Isochrone Regelung – die Drehzahl bleibt unter wechselnden Lastbedingungen konstant

Wenn die Motorsteuerung keine Wirkleistungsregelung unterstützt, kann SYMAP® diese Funktion durch schnelle Kommunikationsdatenübertragung übernehmen und so ein vollautomatisches Lastmanagement aller parallelgeschalteten Generatoren ermöglichen.

Verfügbare Geräte: